Perlenkette im Stadtgefüge


Neubau Schulcampus Oldenburg i.H.

Aufgereiht wie an einer bewegten Perlenkette folgen die Neubauten für das Gymnasium und die Gemeinschaftsschule in Oldenburg der Typologie des aus den 1960er Jahre stammenden Hauptgebäudes: Zweigeschossige rote Klinkerbauten, die ihren Charakter durch großzügige Innenhöfe erhalten und durch offene, klare Grundrisse überzeugen.
Wo bisher die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums auf dem Sportplatz zu Höchstleistungen angespornt wurden, entstanden drei Neubauten: Ein gemeinsamer Fachklassentrakt, die neu angesiedelte Gemeinschaftsschule und eine Sporthalle am Kopf des Grundstücks. Trotz der räumlichen Zusammenlegung bleibt die Eigenständigkeit beider Schulen durch eine konsequente funktionale Trennung erhalten. Dank lichtdurchfluteter Fach- und Klassenräume und multifunktionaler Erschließungszonen mit individuellem Mobiliar, werden hier nicht mehr ausschließlich sportliche Bestleistungen erbracht, sondern ebenso gestalterische oder mathematische. Es werden nicht nur Schulfeste in der großzügigen Halle der Gemeinschaftsschule stattfinden, sondern auch öffentliche Veranstaltungen der Stadt in der bis zu 1.000 Gäste fassenden Sporthalle. Das gesamte städtische Umfeld – vom Stadtpark bis zum Tennisplatz – erhält durch den Schulcampus neue Impulse!


Projektdaten

VgV-Verfahren :
03 | 2018

Baubeginn:
01 | 2022

Fertigstellung:
03 | 2025 (1. Bauabschnitt: Fachklassentrakt, Gemeinschaftsschule, Sporthalle)
Ersatzneubau des Gymnasiums: in Planung

Auftraggeber:
Stadt Oldenburg i.H., Fachbereich 3

Standort:
Oldenburg in Holstein

Grösse:
19.570 qm BGF

Bauwerkskosten 1. BA:
39,1 Mio. €

Leistungen:
LP 1-8

Mitarbeiter:
J.Stüler, M.Gavryliuk, M.Moro, W.Rosenberger, P.Evers, D.Goldenberg

Planungspartner:
Tragwerk: Horn+Horn, Neumünster
TGA: Planungsgruppe KMO, Eutin
Energieberatung: KAplus Ingenieurbüro Vollert, Eckernförde
Brandschutz: Oemig+Stark, Kiel
Freianlagen: arbos landscape, Hamburg
Verkehrsplanung: Masuch+Olbrisch Ingenieurgesellschaft, Oststeinbek

Fotos:
Stephan Baumann, bild_raum