
Der Neubau der Gemeinschaftsschule Am Himmelsbarg, dessen kleinteilige Baukörper sich mit flachen Walmdächern um einen dreiseitig geschlossenen Schulhof gruppieren, wirkt auf den ersten Blick zurückhaltend. Die zweigeschossigen Häuser werden durch einen vorgestellten, breiten Laubengang nicht nur von außen erschlossen, sondern auch miteinander verbunden. Das Hauptgebäude beherbergt, rund um einen Innenhof, die Verwaltung und Fachräume. Von Norden, aus Richtung Kirchstraße kommend, wird die Schulgemeinschaft in einem großen Foyer empfangen. Diese geschossübergreifende mulifunktionale Halle, die mit einer breiten Sitzstufenanlage sowohl für Veranstaltungen als auch in den Pausen genutzt wird, öffnet sich zum Schulhof und den beiden identischen Lernhäusern. Hier liegt die Besonderheit der Schule, die sich nur auf den zweiten Blick erkennen lässt: Dem offenen Lernkonzept folgend wurden traditionelle Klassenräume zugunsten von freien Lernateliers aufgegeben. Die großzügigen Bereiche bieten durch eine identitätsstiftende Möblierung und Farbauswahl vielseitige Lernsituationen für die insgesamt bis zu 600 Schülerinnen und Schüler.




Baubeginn:
02 | 2023
Fertigstellung:
12 | 2025
Bauherr:
Schulverband Gemeinschaftsschule am Himmelsbarg
vertreten durch das Amt Geest und Marsch Südholstein
Standort:
Moorrege
Grösse:
7.880 qm BGF
Bauwerkskosten:
27,6 Mio. €
Leistungen:
Machbarkeitsstudie | LP 1-9
Mitarbeit:
K.Mehnert, M.Sperling, D.Goldenberg, A.v.Kaphengst, K.Logemann, K.Krömeke, F.Rothfuchs, M.Breyer, A.Herwig
Planungspartner:
Freiraum: arbos landscape, Hamburg
Tragwerk: Schreyer Ingenieure, Bad Oldensloe
Technische Gebäudeausrüstung: Ing.-Büro Pahl + Jacobsen, Heide
Elektro: SHT Ingenieure, Flensburg
Brandschutz: Ing.-Büro Oemig-Partner, Kiel
Akustik: AMT Ingenieurgesellschaft, Isernhagen/Hannover
Bauüberwachung: Sirius Projektmanagement, Berkenthin
Fotos:
Andrea Flak, Hamburg







